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B. Braun und Philips entwickeln gemeinsames Ultraschallsystem zur Regionalanästhesie

Die strategische Allianz vereint die Stärken von B. Braun als führendem Anbieter auf dem Gebiet der Regionalanästhesie und von Philips als führendem Anbieter von bildgebenden Therapielösungen. Gemeinsam haben sie mit „Xperius* ein neues Ultraschallsystem entwickelt, um aktuelle und künftig integrierte Lösungen für die ultraschallgeführte Regionalanästhesie zu unterstützen.


Melsungen, Deutschland, und Amsterdam, Niederlande. B. Braun, Weltmarktführer in der Regionalanästhesie und Schmerztherapie, und Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA), Weltmarktführer bei bildgeführten Therapielösungen, haben am Montag, dem 3. April, eine auf mehrere Jahre ausgerichtete strategische Allianz bekanntgegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Innovationen auf dem Gebiet der ultraschallgestützten Regionalanästhesie - einer immer häufiger eingesetzten Alternative zur Allgemeinanästhesie - sowie der Gefäßzugänge zu schaffen. Auf der Basis des fundierten klinischen Fachwissens und der Möglichkeiten auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung beider Unternehmen, entwickeln und vermarkten B. Braun und Philips gemeinsam Lösungen, die Anästhesisten und Kliniken auf den wichtigen Gebieten der Regionalanästhesie unterstützen. Diese Lösungen sollen die Technologie der Nadelvisualisierung und -führung sowie Arbeitsabläufe und Ressourcenplanung verbessern. Die Allianz wird sich zudem auf Verfahren für vaskuläre Gefäßzugänge konzentrieren, beispielsweise jene, die beim Anlegen von Kathetern in tiefliegenden oder zentralvenösen Gefäßen angewendet werden.

Als eine Plattform, auf der die gemeinsamen Innovationen umgesetzt werden können, bringen Philips und B. Braun nun das neue Xperius-Ultraschallsystem auf den Markt, das in einer fahrbaren Ausführung und als ultramobiles Tablet erhältlich ist. Xperius basiert auf den Erfahrungen von Fachleuten aus der klinischen Praxis und wurde speziell auf die Bedürfnisse der Regionalanästhesie im Bereich der Pflege abgestimmt. Das System bietet eine intuitive Benutzeroberfläche und herausragende Bildqualität für die sichere Fokussierung und Positionierung der Nadel sowie ergonomische Besonderheiten wie einen schwenkbaren Arm.

Xperius vervollständigt das innovative Angebot von B. Braun auf dem Gebiet der ultraschallgestützten Regionalanästhesie, wozu mit Stimuplex® Ultra 360® und Contiplex® Ultra 360® auch das neu auf den Markt gebrachte Portfolio für die periphere Nervenblockade gehört. Darüber hinaus wurde Xperius speziell konzipiert, um zukünftige Innovationen in der Nadelvisualisierung und -führung zu unterstützen. Beide Unternehmen bieten Trainings, Schulungen, technischen Support und weitere Serviceleistungen für Anästhesisten und Gesundheitsanbieter an.

Regionalanästhesie oder -analgesie umfasst die Injektion eines Anästhetikums in der Nähe eines Nervs in den Bereichen des Körpers des Patienten, die einem operativen Eingriff unterzogen werden sollen. Regionalanästhesie kann im Vergleich zur Allgemeinanästhesie sowohl für Patienten als auch für die Kliniken bedeutende Vorteile bieten. Patienten, die sich einer Regionalanästhesie unterziehen, profitieren typischerweise von einem reduzierten Einsatz von Opiaten, einhergehend mit geringeren Nebenwirkungen, wie beispielsweise Übelkeit und Erbrechen. Außerdem kann eine Regionalanästhesie die Genesung nach einem operativen Eingriff beschleunigen, da sie eine ambulante Behandlung oder eine schnellere Entlassung des Patienten gestattet, wovon sowohl die Patienten als auch die Kliniken profitieren.

Die Regionalanästhesie und speziell die periphere Nervenblockade sind jedoch nicht leicht durchzuführen. Um die bestmögliche anästhetische Wirkung zu erzielen und Schäden am betroffenen Nerv oder an anderen Gewebestrukturen zu vermeiden, muss die Nadelspitze, durch die das Anästhetikum injiziert oder ein Katheter gelegt wird, genau platziert werden. Daraus ergibt sich bei den Verfahren der Regionalanästhesie ein dringender Bedarf an Innovationen zur Verbesserung von Sicherheit, Wirkungsgrad und Effizienz.

„Unsere Kunden benötigen voll integrierte Systemlösungen, die alle Aspekte ihrer täglichen Arbeit in der Patientenbehandlung berücksichtigen, einschließlich einer verbesserten Effizienz, die notwendig ist, um den ständig wachsenden Bedarf nach ihren Leistungen zu decken,“ sagte Dr. Meinrad Lugan, Vorstandsmitglied der B. Braun Melsungen AG für die Sparten Hospital Care und Out Patient Market. „Die Allianz mit Philips zeigt, dass wir bereit sind, unser Versprechen Sharing Expertise nicht nur mit unseren Kunden, sondern auch mit anderen führenden Technologie-Unternehmen umzusetzen, um den Gesundheitsbedürfnissen und -herausforderungen, denen wir heute und künftig gegenüberstehen, gerecht zu werden“, so Lugan weiter.

“Philips und B. Braun sind weltweit für klinische Innovationen und für ihr gemeinsames Engagement bekannt, mit Patienten und Gesundheitsversorgern Therapieergebnisse zu optimieren”, sagte Rob Cascella, Chief Business Leader des Diagnosis & Treatment Businesses bei Philips. „Durch die Partnerschaft mit B. Braun haben wir ganzheitliche Lösungen für die ultraschallgestützte Regionalanästhesie geschaffen, die das Xperius-Ultraschallsystem, eine entscheidungsunterstützende Software, echogene Nadeln und eine Reihe von Dienstleistungen umfassen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam weitere Innovationen zu entwickeln. Diese neue Allianz ist ein großartiges Beispiel für unser Engagement bei der Zusammenarbeit mit Branchenführern, die unsere Kompetenzen ergänzen, um neue Maßstäbe auf dem Gesundheitsmarkt zu setzen.

Die Xperius-Plattform ist eine gemeinsame Marke der beiden Unternehmen und wird über die weltweite Vertriebsstruktur von B. Braun vertrieben, während Philips den technischen Service übernimmt.

Auch für Österreich ist ab dem kommenden Jahr der Vertrieb des Xperius-Ultraschallsystems geplant.

* Xperius ist ein eingetragenes Markenzeichen von B. Braun und Philips
 

Mehr auf www.xperius-bbraun.com.